Newsletter # 08/2025
Evangelische Hochschule Freiburg und Friedensinstitut Freiburg
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Liebe Leser*innen,
für das kommende Wintersemester 2025/2026 haben wir drei Professuren neu besetzt, und zuvor im August drei Hochschullehrende verabschiedet – wie im letzten Newsletter berichtet. Heute stellen wir Ihnen die Neuberufenen vor. Wenn Sie unsere öffentlichen Veranstaltungen besuchen, werden Sie die Gelegenheit haben, die Wissenschaftler*innen persönlich kennenzulernen.
Professor*innen, die im letzten Jahr einen Ruf an die Evangelische Hochschule erhalten haben, stellen sich mit hochaktuellen Themen im Rahmen von Antrittsvorlesungen vor, etwa zu Fragen von Asyl und Flucht oder zur Herausforderung der Unsichtbarkeit professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit. Dazu: Herzlich willkommen!
Lesen Sie mehr im Newsletter!
Ihre Professorin Dr.in Renate Kirchhoff Rektorin |
Neuberufene Professor*innen
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Professur Friedensforschung und Leitung Friedensinstitut
Dr.in Melanie Hussak hat zum 01.09. die Professur Friedensforschung mit Schwerpunkt Friedensbildung angetreten. Gleichzeitig hat sie die Wissenschaftliche Leitung und Geschäftsführung des 2020 gegründeten Friedensinstituts an der Hochschule übernommen. Sie arbeitet vor allem zu Theorien und Methoden der Friedensbildung sowie zu Frieden und Konflikt in gesellschaftlichen und sozial-ökologischen Transformationsprozessen. Bevor Hussak 2023 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Friedensinstitut einstieg, war sie z.B. als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt “Developing a Shared Society Index” an der Universität Haifa tätig. mehr |
Professur für Ökonomie
Dr. Heiko Hirth wurde zum 01.09. auf die Professur Ökonomie für die Soziale Arbeit berufen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind beispielsweise Personalentwicklung in Non-Profit-Organisationen, Verknüpfung von Theorie und Praxis der Sozialwirtschaft sowie sozialwirtschaftliches Handeln in Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Umfangreiche Praxiserfahrungen hat er in über mehr als 20 Jahren etwa als Bereichsleiter Wohnen in der Lebenshilfe im Kreis Rottweil sowie als Sozialpädagoge einer Tochtergesellschaft der Stiftung Lebenshilfe Zollernalb erworben. mehr |
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Professur für Theologie
Dr.in Eva Jenny Korneck erhielt zum 01.09. den Ruf auf die Professur Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Altes Testament. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Interreligiosität und Antidiskriminierung. Mit kreativen Lehrformaten bearbeitet sie sowohl den Dialog zwischen Christentum und Judentum als auch jenen zwischen Christentum und Islam. Der interkulturelle Austausch mit der jungen jüdischen Generation in Deutschland ist ihr dabei ein besonderes Anliegen, auch, um verschiedene Formen des Antisemitismus – biblische, historische und gegenwärtige – zu verstehen und in Beziehung zueinander zu setzen. mehr |
Cannabisgesetz schwächt illegalen Markt
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Neue Studie untersucht Konsumveränderungen
Das neue Cannabisgesetz (CanG) regelt seit 1. April 2024 den legalen Bezug von Cannabis auf verschiedenen Wegen. Und diese nützen viele Konsumierende auch, sie bauen mehrheitlich selbst Cannabis an oder beziehen es per Rezept über Apotheken statt über den illegalen Markt. Dies zeigt eine Online-Erhebung des Instituts für Suchtforschung der Frankfurt University of Applied Sciences unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Werse in Zusammenarbeit mit Prof.in Dr.in Anke Stallwitz von der Evangelischen Hochschule. Das Forschungsteam untersuchte Veränderungen von Konsummustern, Bezug und Einstellungen bei Konsumierenden infolge des CanG. „Die Befragung zeigt, dass das Cannabisgesetz bereits jetzt ein Erfolg im Hinblick auf die Schwächung des illegalen Marktes ist“, so Werse. Mit dem CanG wird es zudem möglich, legal in weiten Bereichen des öffentlichen Raums zu konsumieren. Das wird jedoch nicht oft genutzt. „Laut unserer Studie konsumieren die meisten Befragten im privaten Rahmen“, so Stallwitz. mehr
Beauftragung für Antidiskriminierung |
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Auf dem Weg zu einer diskriminierungssensiblen Hochschule
Prof.in Dr.in Helen Breit ist seit September 2025 die Beauftragte für Antidiskriminierung an der Evangelischen Hochschule Freiburg. Damit ist sie Ansprechperson für alle Hochschulmitglieder, die vertraulichen Beratungsbedarf haben. Zudem fördert sie eine Kultur des Hinsehens und des gemeinsamen Lernens und sie initiiert Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierung. mehr |
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Nach dem Studium: Perspektiven unserer Absolvent*innen
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Anna-Lisa Mercuri macht sich für Spracherwerb stark
Die Kindheitspädagogin ist seit über zehn Jahren als Fortbildungsreferentin für pädagogische Fach- und Leitungskräfte aktiv mit den Schwerpunkten Sprache und Entwicklungspsychologie, teilweise im Auftrag des Landes Baden-Württemberg. Die innovative Freiburger Sprach-Ballschule hat sie mitentwickelt. Über ihr Studium an der EH Freiburg – B.A. Kindheitspädagogik und M.A. Bildung und Erziehung im Kindesalter – sagt sie: „Neben fachlichem Wissen habe ich Beratungs- und Methodenkompetenzen erworben. Das Studium hat mir außerdem Mut gemacht, meine fachliche Stimme zu finden und mich beruflich weiterzuentwickeln." mehr |
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Destruktive Macht steht als Fachbegriff für die Chance zur Willensdurchsetzung, indem Möglichkeiten eines Einzelnen oder einer Gruppe reduziert werden. Björn Kraus erläutert Nutzen, Verwendung und Rezeption. Björn Kraus, socialnet/Lexikon
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Instruktive Macht: Als Terminus technicus steht „Instruktive Macht“ für die Chance der Willensdurchsetzung, die darauf beruht, dass Einzelne oder soziale Systeme Anweisungen folgen. Nutzen, Verwendung und Rezeption des Begriffs erklärt Björn Kraus. Björn Kraus, socialnet/Lexikon
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Trans und Inter in Haft – wandelnde Anforderungen an den Justizvollzug? In: Am Puls der Zeit!? Trends, Transfer und Tradition in der Kriminologie (S. 582-595). Gunda Wössner u.a.
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Das Schulungskonzept ‚QuebIn‘, Qualitätsentwicklung bindungsbezogener Interaktionen pädagogischer Fachkräfte in Kitas, will Fachkräfte darin fortbilden, Fachkraft-Kind-Interaktionen positiv zu gestalten. Jetzt kostenlos verfügbar: Schulungsmanuskript und weitere Quebin-Materialien. (alle Links auf der Seite des Abschlussberichts)
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Zwischen Zuweisung und Selbstbestimmung - Perspektiven von Justizministerien auf die Vollzugspraxis bei trans*, inter* und nichtbinären Personen. In: Neue Kriminalpolitik 37(3), S. 301-321. Gunda Wössner u.a.
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Neue Ausgabe im Oktober: „das crazy“
Im Oktober 2025 erscheint die nächste Ausgabe des Hochschulmagazins ev.olve. Sie trägt den Titel „das crazy“. Schonmal gehört? Was diese Redewendung, übrigens als Jugendwort 2025 nominiert, mit dem Schwerpunktthema des neuen Heftes zu tun hat? Das erfahren Sie im kommenden Newsletter. Oder Sie bestellen hier ein Magazin vor, das Sie dann in Kürze in Händen halten. Bis dahin: Frühere Ausgaben gibt es online. |
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Cannabis-Konsum: Selber anbauen statt beim Dealer kaufen / Interview mit Anke Stallwitz anlässlich der Ergebnisse aus der Studie des Instituts für Suchtforschung (ISFF) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Freiburg. Anke Stallwitz, SWR
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Zur Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) warnen der Migrationsrechtsexperte Constantin Hruschka und Robert Nestler. Sie kommen im Rahmen eines von Terre des Hommes beauftragten Rechtsgutachtens zu dem Ergebnis: Ohne verbindliche Kinderschutzregelungen drohen mit der Umsetzung der Reform schwerwiegende Kinderrechtsverletzungen in Deutschland. Constantin Hruschka, fnp
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