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Evangelische Hochschule Freiburg

Newsletter

Dezember 2016

Prof. Dr. Renate Kirchhoff

Liebe Leserin, lieber Leser,

welch' ein Hype um "postfaktisch", das "Wort des Jahres"! Die Auswahl soll sensibilisieren dafür, dass Meinungsbildung vielfach und womöglich in zunehmendem Maße ohne Bezug auf Fakten auskommt. Die Gründe dafür sind vielfältig. An der Hochschule erleben wir, dass schon die Wahrnehmung und Beschreibung etwa von Lebenslagen über die Wahl eines Forschungsthemas entscheidet, über eine Methode, über ein Ziel des sozialen und pädagogischen Handelns. 

„Postfaktisch“ kritisiert, dass ein Mittel offenbar geeignet ist, ein schlechtes, ein unmoralisches Ziel zu heiligen. Wir bemühen uns, Ziele anders zu heiligen: durch Analysen, Diskurse über Methoden und fachlich reflektierte und transparente Ziele. Die Heilige Nacht ist auch nicht nur ein Datum, sondern sie gibt einen Raum, an dem die Sehnsucht nach Schutz für viele Menschen lebendig ist. 

Ich wünsche Ihnen gesegnete Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Ihre

Professorin Dr. Renate Kirchhoff
Rektorin Evangelische Hochschule Freiburg

Hochschule ist besonders stark in Forschung

Rektorin eröffnet Kirchen- und Akademisches Jahr

In ihrer Festansprache betont Rektorin Renate Kirchhoff die Forschungsstärke der Hochschule vor allem durch den Forschungsverbund FIVE. Aktuell werden rund 70 Projekte allein durch FIVE an der EH Freiburg bearbeitet. Das Gesamtvolumen gemessen an der Grundfinanzierung der Evangelischen Hochschule beträgt 35 Prozent. ... mehr

20 Jahre zivilgesellschaftliche Forschung

zze - in Freiburg und Berlin

Innerhalb von 20 Jahren hat sich das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) unter Leitung von Professor Thomas Klie als Kompetenzzentrum für bürgerschaftliches Engagement, Good Governance und unternehmerische Verantwortung etabliert. Eine Außenstelle in Berlin wird Anfang 2017 eröffnet. ... mehr

HEIKO LÖWENSTEIN IM VORSTAND DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR SOZIALE PSYCHIATRIE - DGSP

Prof. Dr. Heiko Löwenstein

Für Sozialarbeit relevant: Psychische Erkrankungen

Der unabhängige Verband DGSP will zur Entwicklung einer kommunalen Psychiatrie beitragen, die psychische und soziale Ursachen, Begleitumstände sowie Folgen seelischen Leidens zum Gegenstand ihres Handelns macht. Professor Löwenstein sieht die Soziale Arbeit in der Verantwortung. ... mehr 

Michael Wünsche ist neuer Weiterbildungsbeauftragter

Weiterbildung ist breit angelegt

Zum Wintersemester 2016/17 wurde Dr. Michael Wünsche vom Hochschul-Senat für zwei Jahre zum Weiterbildungsbeauftragten gewählt. Diese Aufgabe übernimmt Wünsche von Professor Thomas Klie, der seit 2008 mit der Weiterbildung betraut war. ... mehr

Stabwechsel in der Soziologie

Auf Helfferich folgt Wehner

Zum 1.11.2016 wurde Nina Wehner auf die Professur für Soziologie an der Evangelischen Hochschule berufen. Sie folgt auf Cornelia Helfferich. Die Professorin ist altersbedingt zum 31. Oktober 2016 aus der Hochschule ausgeschieden. Helfferich leitet das FrauenForschungsinstitut SoFFI F. ...mehr 

STipendien fördern

Ausgezeichnet: Besondere Leistungen und soziales Engagement

Stipendien fördern finanziell im Studium - und noch viel mehr. 11 Studierende verschiedener Fachbereiche sind 2016 ausgezeichnet worden. Die Evangelische Hochschule kooperiert mit fünf Partnern aus Kirche und Wirtschaft, die besondere Leistungen oder herausragendes soziales Engagement mit Stipendien oder Preisgeldern fördern. Dies kann Vorteile für die berufliche Vernetzung und bei Bewerbungen haben. Alle Auszeichnungen wurden im Rahmen des Festakts zur Eröffnung des Kirchen- und des Akademischen Jahres am 28.11.2016 verliehen.  ... mehr

SPORT und FLÜCHTLINGE

"Es gibt nicht die eine Sport- und Bewegungsform, die für alle Menschen mit Fluchterfahrung empfohlen werden kann", erklärt Professor Heiko Löwenstein. Mithilfe von Fachkompetenz kann der passende Sport für Geflüchtete und ihre Lebenswelt gefunden werden. ... mehr

Rechtspopulismus

Studierende des Projektes "Rechtspopulismus und Soziale Arbeit" unter der Leitung von Professor Thomas Klie haben sich mit dem Phänomen Rechtspopulismus, seinen Erscheinungsformen und Maßnahmen der Prävention, der Intervention und der Nachsorge befasst. ... mehr

incoming students - Blick von aussen auf Freiburg und die Hochschule

Respekt und gelebte Vielfalt erlebt

"Was ich an Freiburg am meisten mag ist der Respekt gegenüber Ausländern und die Vielfalt. In keinem Moment habe ich mich fehl am Platz oder diskriminiert gefühlt", sagt die 22jährige Cintya Pina aus Brasilien. Für ein Semester studiert sie an der Evangelischen Hochschule - wie weitere junge Frauen aus Ungarn und der Tschechischen Republik, jeweils mit Unterstützung durch das Baden-Württemberg-Stipendium oder Erasmus+ ... mehr

Unsere Ehemaligen

Aufstieg

"Lebenslanges Lernen und Weiterbilden halte ich für unerlässlich", sagt Valerie Ralle, Geschäftsführerin der Freien Waldorfschule Lörrach e.V. und Absolventin des Master-Studiengangs Sozialmanagement ... mehr

TERMINE

10.01.2017
11.01.2017
Reformation und Diakonie - Ringvorlesung "Immer reformieren" zum Reformationsjubiäum
12.01.2017
Rechtsextremismus und Zivilgesellschaft -Ringvorlesung Refugees welcome
27.01.2017
28.01.2017
30.01.2017
Forschungscafe für Hochschuldozierende und wiss. Mitarbeiter*innen
21.02.2017

Hochschule in den Medien

Neue Bücher und Berichte

  • Forschung in der Frühpädagogik IX. Das Rahmenthema „Institutionalisierung früher Kindheit und Organisationsentwicklung“ greift Diskussions- und Forschungslinien auf, die in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben: Die Weiterentwicklung des Feldes der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung wird zum einen von der Perspektive des Kindes und der Qualität seiner Beziehungen aus gedacht. Herausgeber sind Iris Nentwig-Gesemann, Klaus Fröhlich-Gildhoff, Tanja Beetz, Susanne Viernickel.
  • Der Siebte Altenbericht der Bundesregierung ist seit November 2016 öffentlich. Elf Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen, darunter Thomas Klie von der Evangelischen Hochschule Freiburg, haben den Bericht erarbeitet. Er gibt Handlungsempfehlungen an staatliche und gesellschaftliche Akteure für eine nachhaltige Seniorenpolitik in den Kommunen.